Pogo Gomorrha: Gesang, Gitarre
Sir George: Gitarre
Eric Weikl: Bass
Lupo Danz: Schlagzeug
 

Wuchtige Gitarrenwände und treibende Rhythmen wechseln sich mit melancholischen und puristischen Klangbildern ab. Die deutsch/englisch- sprachigen Texte behandeln meist ganz persönliche, aber auch politische und sozialkritische Themen. Die Produktion ist rauh und uneffektiert. Die Attitude ist ganz klar Punk-Rock.

 

Presse zur aktuellen CD: Democray We Deliver

„…Organized Noise möchten ihre Sicht auf die Dinge, die in der Welt vorgehen, an den Hörer weitergeben. Ausagekräftige Texte kombiniert mit einem Sound, der nicht nur Drauflos-Geknüppel ist. Wobei die Punk-Attitüde dabei nicht außen vor gelassen wird… Organized Noise ist ein Album gelungen, das zwar etwas ruhigere und melancholische Töne anschlägt, aber gerade darin seinen besonderen Reiz hat.„ 7 von 10 Punkte“ (Ox #81, Dez. 2008, gekürzt)

„…Doch halt, bei wiederholtem Durchhören hängt sich der eine und der andere Track in meinem Gehörgang fest wie Tarantula in ihrem dicken Netz. Da klingt plözlich eine Irish-Flute, da machen Texte Sinn, da swingt der Fuß und der Finger wandert zielstrebig zur Repeat-Taste. Und jetzt passt alles zusammen, der wavige Punk, der mal heftig und mal nachdenklich rüberkommt und immer komplett auf dem Punkt ist, schiebt sich in mein musikalisches Gehör und plötzlich bin ich Fan. Mehr muss ich nicht sagen: Hammerscheibe, vor allem für Leute jenseits der 20. Alle darunter können damit nix anfangen, denke ich. Hätten wir hier ne Höchstpunktzahl von 10 , wären es 8 Punkte.“ (Taugenix #9, Juni 2009, gekürzt)

„Organized Noise sind ein Urgestein der Münchner Punk-und Indie-Szene. Seit 1988 ist die Gruppe um Pogo Gomorrha aktiv. Im Laufe der Zeit erwies sich die Band als äußerst wandlungsfähig: Hardcore, Reggae, Wave und Gothic waren Stile, mit denen man experimentierte. 2009 zeigt man sich wieder deutlich aggressiver und direkter: Old-School-Punk heißt die Marschrichtung. Es rumpelt und kracht, jedoch nicht ohne verspielte Interludien mit Akustikgitarre und Flöte außer Acht zu lassen. So etwa im Titeltrack, der höchst ironisch verstanden werden muss… Die politische Dimension dieses Albums besitzt einen Gegenpool: Das Beziehungsleben mit all seinen Irrungen und Wirrungen. Somit bietet diese Aufnahme das Beste aus beiden Welten…“ (Zillo, Nov. 2009, gekürzt)